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Ein Staubsauger für den „Staubsauger vom Bodensee“ - Gedanken über die Europameisterschaft der Steher in Forst (Lausitz)
Gedanken - Veröffentlicht am 01.09.2014 12:37 von Helmut Fleischhauer

Der Tag danach Der Tag danach Der Tag danach Eine kleine Stärkung, dann geht es los Der Tag danach Bis zum nächsten Mal Zum Tanzen war zwischendurch genügend Zeit... die US-Partyband sorgte für heiße Rhythmen ständige Absprachen waren vonnöten königlicher Rundgang an der Bande- da vergißt man glattweg den egen von weitem entdeckt... an die nette Bielefelder Dame liebe Grüße aus Forst  :)) Marcel Möbus unterwegs absolut wetterfeste und stimmungsmachende Fans... voller Konzentration und beim erwärmen in einer Reihe geübt ist geübt.. Vorbereitungen für die Schrittmacher, hier Willem Fack Der größe Schrittmacher im Feld-der Niederländer Willem Fack Am Start Am Start Impressionen Impressionen Stimmung im Radoval Ein völlig begeisterter Schrittmacher... Welch ein Sieg ...sind die Beiden nicht knuffig...  ?  :)) der Forster Stefan Schäfer im Interview mit Frank Schneider Nachlese Impressionen Impressionen unsere Goldjungs auf zur Ehrenrunde Impressionen Impressionen ein Küsschen der Forster Rosenkönigin für Willem Fack Impressionen in völliger Verzückung Schrittmacher Helmut Baur die Forster Bahn erstmalig erleuchtet Dankeschön an die Organisatoren Das goldene Rad für Karin Menzel vom PSV Ein hervorragendes Forster Orga-Team die letzten Rosen für die Königin Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Ministerpräsident Dr. Dietmar Woitke- langjähriger Steherfan unter den ersten Gratulanten Impressionen- der Forster Stefan Schäfer- 2. Platz Helmut Baur, genannt der Impressionen Impressionen Impressionen Gratulantin Romy Kasper das strahlende EM-Siegerpaar Mario Birrer /Helmut Baur
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Die Europameisterschaft der Steher an diesem Wochenende ist vorüber, nun geht es an's Aufräumen. Mit viel Herzblut wurde dieses Ereignis von den Mitgliedern des PSV 1893 Forst e.V. vorbereitet und organisiert. Ohne die Unterstützung der vielen Spnsoren wäre solch eine Veranstaltung nicht möglich. Wie immer konnte eine große Unbekannte vorab nicht geplant werden, das Wetter.

Das der Wettergott aber die Europameisterschaft zu einem wahren Krimi werden ließ hatte sich Niemand auch nur träumen lassen.

Erschrecken am Samstag früh, alles nass und ein wurstfettgrauer Himmel. Gegen 8:30 Uhr gab es einen weiteren Anstieg des Stresspegels bei allen Beteiligten in Form eines kräftigen Platzregens.
Sollte sich das Wetter etwa gegen die Steherhauptstadt Forst (Lausitz) verschworen haben?

Gegen zehn zeigten sich erste zaghafte blaue Stellen am Himmel und die Straßen trockneten ab. Als sich die Sonne endlich durch das Grau gekämpft hatte, zeigte sich ein wenig Entspannung in den Gesichtern. Die Sorge blieb aber bei dem bald wieder grauen Himmel.
Das Programm des Samstags mit den beiden Vorläufen konnte stattfinden und die Gespanne lieferten sich zähe und verbissene Zweikämpfe.

Sonntag früh …. schlimmer als am Tag zuvor. Abwechselnd feiner Nieselregen und kräftige Schauer und laut Wetterbericht keinerlei Besserung in Sicht. Es wurde einfach nicht richtig hell.
Um 14:00 Uhr sollte entscheiden werden, ob das Große Finale überhaupt stattfinden kann. Das Kleine Finale war bereits gestrichen worden.

Ganz vorsichtiger Optimismus in den Gesichtern voller Sorgenfalten; laut Wetterradar näherte sich eine regenfreie Zone, die Forst so ca, 17:30 Uhr erreichen sollte.
Es wurde bekannt gegeben, dass der letztmögliche Startzeitpunkt auf 18:45 Uhr festgelegt wurde. Noch nieselte es, doch schon begann das Trocknen des Oval auf Forster Art; mit Autos, die über die Bahn düsten.
Endlich hörte der Regen auf und das Oval trocknete. Nach der Überprüfung konnte das Große Finale doch noch starten.

Die hartgesottensten Radsportfans waren bereits vor 14:00 Uhr ins Stadion gekommen und in Erwartung eines tollen Finalrennens auch geblieben.
Die Trockenaktion hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet und die Besucher strömten in das Stadion und erlebten ein furioses Rennen.

Helmut Baur konnte als Schrittmacher seine Laufbahn bei seinem letzten Rennen mit einem Sieg mit dem Fahrer Mario Birrer krönen. Die Freude darüber und über das Geschenk an den „Staubsauger vom Bodensee“, wie er genannt wird, stand ihm ins Gesicht geschrieben.

Der Wettergott hat seine Zähne gezeigt aber letztendlich die Hauptstadt des Stehersports nicht vollkommen bestraft.

Mein Respekt und meine Hochachtung an alle Mitglieder des PSV, an alle Helfer, Beteiligten und Sponsoren und besonders an das wahrlich einmalige Forster Publikum. Sie alle haben mitgeholfen, die Europameisterschaft zu einem sportlichen Höhepunkt und Fest zu machen.

Hut ab !!!

Foto 1: Helmut Baur, © Margit Jahn
Foto 2: Heute früh
Foto 3: Enspannte Gesichter heute früh, der Stress fällt ab