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Demo für eine Lösung des Problems mit dem Brand in Brozek
Gedanken - Veröffentlicht am 15.03.2017 19:37 von Helmut Fleischhauer

Heute trafen sich bereits ca. 80 Bürgerinnen und Bürger an der Forster Stadtkirche St. Nikolai, um ihren Forderungen an die zuständigen Behörden und an die Politik Nachdruck zu verleihen. Der Landkreis hat heute erste Messergebnisse veröffentlicht. Das waren nur Kurzzeitergebnisse vom Montag beim Aufstellen der Messstationen und es war Südwind. Die Werte lagen unter den Grenzwerten, das Ergebnis der Langzeitmessung wird erst in der kommenden Woche vorliegen.
Die Bürgerinnen und Bürger, die sich direkt an den Landkreis gewandt haben, können also einen Erfolg verbuchen, Messstationen wurden aufgestellt. Laut Wetterbericht weht in den kommenden zehn Tagen der Wind aus Südwest, West und Nordwest. Forst wird also von dem mit Sicherheit nicht unbedenklichem Qualm eine Weile verschont bleiben. Er trifft dafür aber unsere polnischen Nachbarn. Sie und wir haben als Eltern, Großeltern und Urgroßeltern eine Pflicht, das ist der Schutz unserer Kinder, Enkel und Urenkel. Also dürfen wir auf beiden Seite der Grenze nicht nachlassen, Druck auf die Zuständigen auszuüben. Das Floriansprinzip nach dem Motto: „Florian, lass das Haus des Nachbarn abbrennen und verschone meins“ gilt nicht. Wir sind Nachbarn und wir teilen uns nur eine Welt.
Ich möchte jedenfalls nicht eines Tages die Frage gestellt bekommen: „Warum habt ihr nichts unternommen?“ .. und dann hätte ich keine ehrliche Antwort. Nein, das will ich nicht.
Die altbekannten Ausreden wie: „Ich habe das nicht gewusst“ oder „Ich hätte ja doch nichts tun können“ gelten nicht. Diese Ausreden sind schon lange abgenutzt und in Schall und Rauch aufgegangen.

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, bringt euch ein. Es ist eure Verpflichtung, euch für eure Kinder, Enkel und Urenkel einzusetzen und sie mit aller Kraft zu schützen. Das ist auch meine Verpflichtung.

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