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Ein Weihnachtsspaziergang im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz)
Erlebnisse - Veröffentlicht am 26.12.2013 14:58 von Helmut Fleischhauer


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Es ist so gegen halb eins an diesem 2. Weihnachtstag. Nichts deutet auf die Jahreszeit, den Winter, hin. Der Sonnenschein und die milden 10° locken nach draußen.
Mal schauen, wie es im Rosengarten aussieht.
Es ist still im Park, kein Auto ist zu hören. Nur hin und wieder zwitschert ein Vogel.
Es ist wohl noch zu früh für Besucher, nur ein Pärchen treffe ich.

Es wird wohl noch Weile dauern, bis die Feiernden zu einem Spaziergang aufbrechen und die Last im Inneren nach einem üppigen Mahl durch den Park tragen.

Zu meinem Erstaunen entdecke ich noch Rosenblüten.
Einige Pflanzen haben das milde Wetter als Frühling missverstanden und treiben aus. An einem Baum entdecke ich frischen Blüten.
Auch wenn die Blütenpracht des Frühlings fehlt, es gibt dennoch viel zu sehen und zu entdecken.
Blühende Gänseblümchen, einige Rosenblüten, frische Triebe, farbenfrohe Flechten und skurrile Formen der Rinde an Bäumen und die wehrhaften Dornen der Königin der Blumen, der Rose.

Von einem Weg im Rosengarten aus sehe ich an der Neiße einen Baum, der in der Mitte zerbrochen ist und wie ein Artist, noch mit dem Stamm verbunden, in den Fluß gestürzt ist.