Begegnungen - Gedanken - Erlebnisse   
Ein Ausflug nach Dresden
Erlebnisse - Veröffentlicht am 02.06.2014 14:09 von Helmut Fleischhauer


Zum Ansehen der Fotos in der Bilderstrecke auf eines der Fotos klicken
Automatische Fotoshow

Gestern war es endlich soweit, ein Besuch in Dresden. Ich weiß garnicht so richtig, warum erst jetzt. Denke, es liegt daran, dass ich erst einmal die Niederlausitz, in der es so unendlich viel zu sehen gibt, erkunden musste.
Als erstes Ziel stand der Rosengarten Dresden auf dem Programm. Mich interessierten ganz besonders die Rosen aus DDR-Züchtungen. Der Garten liegt die Dresden Neustadt direkt an der Elbe. Er wurde in der Zeit von 1935 bis 1936/1937 angelegt und steht heute unter Denkmalschutz. Bereits bei der Ankunft um 10:00 Uhr genossen viele Besucher die Rosen und im vorderen Bereich wehte verführerischer Duft sehr großer Büsche mit Wildrosen entgegen.
Der Garten ist für jedermann frei zugänglich.
Leider sind die Beete nicht beschriftet, ich hatte gehofft, in dem Cafe dort eine Plan mit den Rosensorten zu erwerben. Nun ja, beim nächsten Mal drucke ich mir den Plan vorher aus, er ist ja im Internet zu sehen.

Nach dem Rosengarten ging es in die Altstadt. Wie Fortuna es wollte, fand ich einen Parkplatz direkt zwischen Schauspielhaus und Zwinger.
Ein Glücksfall, so fast im Herzen der Stadt.
Also zuerst über die Brücke in den Zwinger, der als Lustschloß erbaut wurde. Na ja, von der Größe her konnte man hier wahrlich grandiose Feste feiern ...
Touristen hatten sich bereits reichlich eingefunden und im Vorübergehen waren unendlich viele Sprachen zu hören. Kameras klickten.
Zeit für einen Kaffee ... genug Cafes für jeden Geschmack sind zu finden.
Danach ging es zum Residenzschloß und zur Frauenkirche. Gedränge in den schmalen Straßen und überall Straßenartisten im Einsatz. Die Besucher waren großzügig und regelmäßig klingelten Münzen in ihren Sammelkörben.
Ein Blick auf die Elbe, der schönste Platz dafür ist auf den Brühlschen Terrassen.
Den goldenen Reiter musste ich unbedingt noch sehen, also ein Spaziergang über die Brücke zur anderen Seite der Elbe.
Die imposante mit Blattgold überzogenen Statue ist absolut sehenswert.

So langsam begannen sich die Füße zu beklagen. Es ist schon ein Unterschied durch eine Stadt zu laufen statt durch die Natur.

Auf dem Weg zurück ging es entlang der Semperoper durch den Zwinger zum Auto.

Es war gestern nur ein recht kurzer Besuch um einmal erste Eindrücke zu gewinnen.
Aber .. das war nicht der letzte Besuch in dieser Stadt so voller Kultur und Geschichte.
Ich bin von der Stadt begeistert.

1991 war ich einmal in Dresden, aber damals beruftlich als Teilnehmer einer Veranstaltung im Hygienemuseum, die mein Arbeitgeber für Mediziner organisiert hatte. Da sah Dresden noch etwas anders aus.