Begegnungen - Gedanken - Erlebnisse   
Spannende Kämpfe beim Großen Pfingstpreis der Steher in Forst (Lausitz)
Erlebnisse - Veröffentlicht am 15.05.2016 18:14 von Helmut Fleischhauer


Zum Ansehen der Fotos in der Bilderstrecke auf eines der Fotos klicken
Automatische Fotoshow

Heute war es soweit. Nach den Derny-Cup am gestrigen Samstag fand das traditionelle Pfingstrennen um den "Großen Preis der Volksbank Spree-Neiße" statt. Bereits am Vormittag wurde es spannend, da der Wettergott immer wieder Regen schickte und kein Einsehen mit der östlichsten Radsporthochburg der Republik zu haben schien.
Die Verantwortlichen beim PSV müssen Schweißperlen trotz der kühlen Temperaturen auf der Stirn gehabt haben.
Nach einem kräftigen Schauer gegen Mittag zeigte sich zwischen den Wolken so allmählich blauer Himmel und das erste Rennen im U 15 - Punktefahren konnte pünktlich beginnen.

Zwischendurch ballten sich dunkle Wolken zusammen, die aber vorbeizogen.
Das Rennen um den "Großen Pfingstpreis" wurde kurzerhand vorverlegt, um die regenfreie Lücke zu nutzen. Der Wettergott hatte ein Einsehen und das Rennen über eine Stunde konnte stattfinden.
Gleich zu Beginn wurde es spannend. Zak Kovalcik fuhr erstmalig ein Steherrennen über 1 Stunde und übernahm sofort mit einem sagenhaften Tempo die Führung und baute sich einen Vorsprung von einer dreiviertel Runde aus. Diesen Vorsprung verteidigte er über mindestens 20 Minuten. Dann fiel er langsam zurück und Stefan Schäfer übernahm die Führung.
Franz Schiewer arbeitete sich ebenfalls nach vorne und überholte Stefan Schäfer. In den letzten 10 Minuten wechselte die Reihenfolge an der Spitze mehrfach. Frank Schneider, der geniale Stadionsprecher des Forster Hexelkessels wunderte sich über Stefan Schäfer warum er als einzigen Fahrer ein 68-er Kettenblatt verwendete und meinte: "Das ist zu groß, das wird nichts."
Frank hat sich vertan .... Stefan Schäfer schaffte es an die Spitze und überholte Franz Schiewer und den Niederländer Patrick Kos, der zwischenzeitlich die Führung übernommen hatte und entschied das harte Rennen hinter Peter Bäuerlein für sich.

1. Stefan Schäfer - Peter Bäuerlein
2. Patrick Kos - Rene Kos
3. Franz Schiewer - Gerd Gessler

4. Robert Retschke - Holger Ehnert
5. Zak Kovalcik - Thomas Baur
6. Giuseppe Atzeni - Andre Dippel
7. Antoine Gaudillat - Alain Gaudillat
8. Marcel Barth - Christian Dippel
9. Thomas Steger - Thomas Ruder

Es war ein extrem spannendes Rennen und über lange Zeit war nicht vorherzusehen, wer das Treppchen erreicht. Das es gleich zwei Forschter wurden, war wirklich nicht vorhersehbar.

Hier ein Video vom Rennen

Foto 1: Zieleinlauf
Foto 2: Noch drei Runden, Franz Schiewer hinter Gerd Gessler
Foto 3: Die Junioren
Foto 4: Siegerehrung, Foto © Margit Jahn