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Ein Wetterkrimi, ein furioses Rennen und ein Forster als Deutscher Meister der Steher 2016
Erlebnisse - Veröffentlicht am 17.07.2016 20:50 von Helmut Fleischhauer


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Heute früh war der Blick aus dem Fenster ernüchternd, grauer Himmel und Regen. Und das am Tag der Austragung des Finales zur Deutschen Meisterschaft der Steher 2016 auf der Forster Bahn. Gegen elf stieg der Optimismus wieder aber exakt zum geplanten vorverlegten Start um 14:00 Uhr öffneten sich die Schleusen wieder und trieben Sorgenfalten in die Gesichter der Verantwortlichen. Gehen halb fünf hörte der Regen endlich auf und die Hoffnung stieg wieder. Die Forster Radsportfans waren fest davon überzeugt, dass das PSV-Team das Wetterproblem irgendwie in den Griff bekommt. Genau so war es auch. Als die Bahn so ziemlich abgetrocknet war, startete ein Schrittmacher mit einem an der Rolle angebrachten Teppich und fuhr seine Runden. Das wedelnde Teil produzierte Wind und half beim Trocknen der Bahn. Nach und nach folgten die anderen Schrittmacher.

Endlich konnte der Finallauf über eine Stunde gestartet werden. Schon nach kurzer Zeit übernahm Stefan Schäfer hinter Peter Bäuerlein die Führung und legte ein mörderisches Tempo vor. Die Führung baute er aus und zog das Rennen wie eine Kraftmaschine durch. Der Cottbuser Nico Heßlich hinter Andre Dippel hatte eine Runde Rückstand. Franz Schiewer hinter Gerhard Gessler verteidigte seinen dritten Platz, verlor aber Runden gegenüber Stefan Schäfer.

Gleich drei Fahrer aus der Region standen bei der Siegerehrung auf dem Treppchen. Stefan Schäfer ist nach dem heutigen Erfolg zum dritten Mal Deutscher Meister.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 69,2 km/h

Ein kleines Video vom Rennen

Deutsche Meisterschaft der Steher – Vorläufe am ersten Tag
Gedanken zur Deutschen Meisterschaft der Steher 2016 in Forst (Lausitz)

Fotos 1-3 © Helmut P. Fleischhauer
Foto 4 © Andrea Keller