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Die Schönheit des Rosengartens vorgestern und heute weht ein eisiger Wind
Erlebnisse - Veröffentlicht am 04.10.2016 16:29 von Helmut Fleischhauer

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Am Freitag endete die diesjährige Saison im Ostdeutschen Rosengarten und seit Samstag sind die Kassen geschlossen. Falls nun die Leserinnen und Leser meinen, es gäbe dort nichts mehr zu bewundern, dann irren sie.
Noch blühen sehr viele Rosen, die Dahlien zeigen ihre Pracht, Herbstblumen erfreuen das Auge und die Blätter der Bäume erinnern daran, dass der Herbst bereits Einzug gehalten hat.
Sonntag früh machte ich einen Spaziergang im Ostdeutschen Rosengarten. Zu meinem Erstauen hatte es bereits so manche Besucher dorthin gezogen. Die Tropfen der Regenschauer des gestrigen Abends waren noch auf den Blättern und Rosenblüten und im Licht der noch tiefstehende Sonne glitzerte und funkelte es wie ein Feuerwerk.
Mit einem Paar aus Düsseldorf kam ich ins Gespräch. Er ist Mitglied in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, sie haben Rosengärten auch in Italien und Großbritannien besucht, im Rosengarten in Forst waren sie aber das erste Mal. Begeistert waren sie und lobten den gepflegten Zustand. Als ich ihnen sagte, wie viele Mitarbeiterinnen das vollbringen, war sie höchst erstaunt.
Es ist wohl so, dass manchmal nur Besucher von weit weg so etwas bemerken und es auch sagen.

Besuchen Sie den Ostdeutschen Rosengarten. Es lohnt sich, der Eintritt ist frei.
Warum in die Ferne schweifen wenn das Schöne ist so nah ….

Heute wehte ein eisiger Wind aus Nordosten in Forst.
Der Wind erinnerte mich an meine erste Fotoausstellung mit Fotos von Rosen und winzigen Schönheiten der Natur.
Zur Eröffnung habe ich ein englisches Gedicht vorgetragen. Das möchte ich noch einmal wiedergeben.

THE BEE’S LAST JOURNEY TO THE ROSE

I came first through the warm grass
humming with spring.
And now swim through the evening’s
soft sunlight gone cold.
I’m old in this green ocean
going a final time to the rose.

North wind, until I reach it,
keep your icy breath away
that changes pollen into dust.
Let me be drunk on this scent a final time.
Then blow if you must.

Brian Patten
(from ‘Gargling with Jelly’, 1985)

Meine Übertragung, da man Gedichte nicht wirklich übersetzen kann.

Die letzte Reise der Biene zur Rose

Ich kam durch das warme Gras
und summte mit dem Frühling
Nun schwimme ich durch des Abends
sanfte Sonnenlicht das kalt geworden ist.
Ich bin in diesem grünen Ozean alt geworden
und fliege noch einmal zu der Rose.

Nordwind, bevor ich sie erreiche,
halte Deinen eisigen Atem zurück
der Pollen in Staub verwandelt.
Lass mich noch ein letztes Mal trunken sein an ihrem Duft.
Dann stürme wenn du es musst.