Begegnungen - Gedanken - Erlebnisse   
Gedanken, Erlebnisse, Begegnungen

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Montag früh und es ist kein Kaffee mehr im Haus …..
Veröffentlicht am 24.03.2014 von Helmut Fleischhauer
Heute früh stellte ich erschüttert fest, dass die Kaffeedose mich mit gähnender Leere begrüßte. Als Notbehelf ginge ja auch schwarzer Tee, leider auch hier gähnende Leere. Also auf zu einem Spaziergang zum nächsten Discounter, ist ja nicht weit. Da lohnt es nicht, das Auto zu starten. Dort angekommen erblicke ich eine Menschenschlange vor der noch geschlossenen Eingangstür. Die dort wartenden Kunden achten peinlichst genau darauf, dass sich da keine andere Person vordrängelt. Die direkt vor der Tür stehenden klammern sich an ihre Kampfwagen, pardon Einkaufswagen, und verteidigen ihre Plätze mit grimmigen Gesichtern. Alles klar, Montag ist Sonderangebots- und Schnäppchentag. Der Kaffee
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Wie sage ich es bloß dem potentiellen Kunden
Veröffentlicht am 22.03.2014 von Helmut Fleischhauer
Es ist wieder Wochenende und der Briefkasten füllt sich mit Werbebotschaften. Gerne blättere ich durch die Prospekte, es könnte ja sein, dass ich genau das entdecke, was mein Herz seit geraumer Zeit begehrt. Zuerst sehe ich mir einen Prospekt eines auswärtigen Fahrradhändlers an. Vielleicht finde ich dort mein Traumrad passend für die neue Saison. Mein Fahrrad ist schließlich schon fast ein Jahr alt. Möchte in dieser Saison ja nicht mit so 'ner alten Gurke rumfahren. Was sollen die Leute denken. Der Prospekt begrüßt mich mit den Worten „Mein STYLE … mein BIKE“. Das hört sich schon mal gut an, so modern.
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Wolken
Veröffentlicht am 28.02.2014 von Helmut Fleischhauer
Aus dem Fenster schauen oder im warmen Gras liegen, die Wolken betrachten und der Fantasie freien Lauf lassen. Ich mag das. Sie auch? Heute sah ich eine Wolke, die ihr Maul geöffnet hatte und der Wolke davor offenbar etwas vom Hinterteil abzwacken wollte. Wolken verändern sich andauernd während sie auf ihrer Reise sind. Mal sind sie Ungeheuer, mal Elfen, mal irgendwelche Fabelwesen. Und dann sind Wolken wieder ganz anders. Sie ballen sich zusammen und wachsen rasend schnell zu einem Amboss. Türmen sich auf und in der Ferne beginnt es zu grollen. Donar rüstet sich seinen Hammer zu schwingen ... Es liegt
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Ein Weihnachtsspaziergang im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz)
Zusätzlich 8 Fotos in der Bildergalerie
Veröffentlicht am 26.12.2013 von Helmut Fleischhauer
Es ist so gegen halb eins an diesem 2. Weihnachtstag. Nichts deutet auf die Jahreszeit, den Winter, hin. Der Sonnenschein und die milden 10° locken nach draußen. Mal schauen, wie es im Rosengarten aussieht. Es ist still im Park, kein Auto ist zu hören. Nur hin und wieder zwitschert ein Vogel. Es ist wohl noch zu früh für Besucher, nur ein Pärchen treffe ich. Es wird wohl noch Weile dauern, bis die Feiernden zu einem Spaziergang aufbrechen und die Last im Inneren nach einem üppigen Mahl durch den Park tragen. Zu meinem Erstaunen entdecke ich noch Rosenblüten. Einige Pflanzen haben das
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Die kleine Birke
Veröffentlicht am 29.11.2013 von Helmut Fleischhauer
Wenn ich aus dem Fenster schaue blicke ich auf eine Birke. Inzwischen hat sie all ihre Blätter verloren. Ihre hängenden Zweige wiegen sich sanft im heute eisigen Wind. Ihre große Schwester haben Menschen von oben herab Stück für Stück gefällt. Der zerstückelte Stamm dieses einst mächtigen Baumes liegt nun am Boden. Ihr einst wunderbares Leben hat das Ende erreicht. Wird wohl statt zu einem Kunstwerk zu Brennholz für einen Kamin verarbeitet. Was mag diese Birke in ihrem langen Leben wohl erlebt und gesehen haben? Vielleicht junge Pärchen, die sich unter ihr als vorübergehenen Abschied einen schüchternen, zarten Kuss gaben und dabei
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Erinnerungen an eine wunderschöne Kindheit
Veröffentlicht am 01.10.2013 von Helmut Fleischhauer
Ja, wie war das so für die Nachkriegsjahrgänge? In den darben Zeiten der späten Vierziger und den Fünfzigern. Irgendwie habe ich diese Zeit als Kind in guter Erinnerung. Wir hatten so viele Freiheiten und das, obwohl ja Strenge herrschte. Unsere Eltern waren streng, aber wir verbrachten viel Zeit miteinander. Was haben wir gemacht, was mussten wir tun, was durften wir tun …. Für einen Jungen oder ein Mädchen auf dem Land war es ganz selbstverständlich, im Garten mitzuhelfen. Alle meine Freunde halfen zu Hause mit. Umgraben, hacken, aussähen, ernten. Abends saß die ganze Familie mit Messern um eine Zinkwanne, köpfte Mohnkapseln
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Sonnenaufgang an der Neiße
Veröffentlicht am 18.08.2013 von Helmut Fleischhauer
Es ist noch gut vor sechs in der Früh. Sieht nach einem wunderbaren Sonnenaufgang aus und den möchte ich an der Neiße erleben. Also fix herrichten und anziehen, das Fahrrad aus dem Keller und los. Frühstücken kann ich auch wenn ich zurück bin. Noch ist der Nebel etwas frisch. Es sind nur so zwei Kilometer bis zu der Stelle, an der ich kurz vor dem Grenzübergang nach Polen bei Forst/Sacro auf den Oder-Neiße-Radweg fahren kann. Kaum bin ich auf dem Oder-Neiße-Radweg beginnt die Sonne, sich durch die über dem Fluß wabernden Schwaden zu kämpfen. Fahre ich Richtung Süden, möchte ganz schnell
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